October 15, 2021 9:26 pm

Unternehmer Joeri bringt Virtual Reality ins Schwimmbad

Unternehmer Joeri bringt Virtual Reality ins Schwimmbad

Welcher Unternehmer möchte nicht: eine Lösung oder ein Produkt entwickeln, an das vorher noch niemand gedacht hat. In dieser Serie sprechen Unternehmer über die entdeckte Marktlücke und ihren Weg dorthin. Diesmal: Virtual Reality in einem Schwimmbad oder einer Wasserrutsche.

Was: Virtual-Reality-Rutsche, Schnorchel- und Wasserspiele, Pool-VR-Brille
Schöpfer: Yuri Dusch
Virtual Reality im Pool, was heißt das?

„Wir haben drei Produkte für das Schwimmbad entwickelt. Das erste ist Virtual Reality Slide. Man scannt einen Chip oben auf der Wasserrutsche und wählt eine bestimmte virtuelle Welt aus. Das Bild, das man dann auf der VR-Brille sieht, folgt dem Weg ab die Rutsche.”

„Wir bieten auch Schnorcheln in einer virtuellen Welt an. Dazu gehört ein Spielelement, zum Beispiel kann man Codes unter Wasser sammeln, um Schatztruhen zu öffnen. Und wir bieten VR Water Games, einen Escape Room im Pool.“

„Wie alle guten Ideen wurde diese Idee im Urlaub geboren.“
Yuri Dusch
Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

„Ich habe immer für Firmen in der Schwimmwelt gearbeitet und wie alle guten Ideen ist diese Idee im Urlaub entstanden. Bei mir war es auf Bali. Die Korallen dort sind sehr beschädigt und ich habe mich gefragt, ob man das nicht virtuell über VR zeigen könnte .”

Dann hat man aber nicht gleich ein eigenes Produkt.

„Stimmt, die Idee kam mir 2016 und drei Jahre später – ich arbeite mit zwei VR-Designern zusammen – hatten wir den ersten Prototypen für die Folie fertig. Wir haben dann vier Monate lang getestet und konnten Anfang 2020 live gehen. Aber nicht lange danach brach die Corona-Krise aus. Viele Schwimmbäder waren begeistert von der Idee, nur konnten sie nicht öffnen. Wir haben die Zeit genutzt, um die Wasserspiele zu entwickeln. Erst jetzt erhalten wir unsere ersten Aufträge.”

„Corona hat auch einige Vorteile: Sie müssen nicht mehr mit Ihrem Produkt durch das ganze Land reisen.“
Yuri Dusch
Hatten Sie in dieser Zeit ein Einkommen?

„Ich habe immer meinen regulären Job daneben behalten. Beides macht mir sehr viel Spaß, deshalb werde ich meinen Job vorerst nicht aufgeben. Corona hat auch einige Vorteile: Man muss nicht mehr quer durch die Welt reisen Land mit Ihrem Produkt. Ich habe online mit Schwimmbädern in den Niederlanden und Belgien gesprochen, aber es bleibt ein visuelles Produkt, das Sie auch zeigen möchten.”

Auch Kinder nutzen die Produkte. Sind ihre Eltern auch so begeistert?

„Wir hatten noch nie Ärger mit besorgten Eltern. Kinder sind sehr begeistert und das hilft enorm. Außerdem sind die Brillen weich und knittern, wenn man etwas anstößt. Wir haben auch Kontrollen machen lassen B. Kinder mit Epilepsie, sollten die Brille nicht benutzen.”

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Es klingt, als sei bei der Entwicklung alles glatt gelaufen.

“Nun, es war eine ziemliche Fahrt. Sie kombinieren zwei Dinge, die es bereits gibt, Schwimmbäder und VR-Brillen, aber dann stoßen Sie auf die Kombination von Wasser und Strom. Wir haben herausgefunden, dass Sie in den ersten zehn Minuten ein Telefon brauchen. Danach kann es nicht aufgeladen werden.” im Wasser verwenden. Das Tor schließt sich dann. Jetzt verwenden wir kabellose Ladegeräte. Und die Masken der Schnorchelsets mussten absolut wasserdicht sein.”

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